Was ist eigentlich ein Werktag?

Als Autofahrer kennen Sie das bestimmt: Sie finden nach langer Suche endlich eine freie Parklücke, stellen mit Freude Ihr Fahrzeug ab, dann steigen Sie aus und entdecken in diesem Moment ein Verkehrsschild, das Ihnen das Parken an Werktagen zwischen 08:00 Uhr und 18:00 Uhr verbietet. Sie wissen, es ist Samstag Mittag und alles hängt von der Frage ab, ob der Samstag ein Werktag ist oder nicht. Auch hier hilft wie so oft der Blick in das Gesetz, genauer gesagt in § 3 Absatz 2 des Bundesurlaubsgesetzes (BUrlG). Hiernach gilt als ein Werktag jeder Kalendertag, der kein Sonn- oder gesetzlicher Feiertag ist. Nebenbei bemerkt regelt § 3 Absatz 1 BurlG auch noch den gesetzlichen Mindestanspruch an Urlaubstagen. Hiernach hat jeder Arbeitnehmer einen jährlichen Urlaubsanspruch von mindestens 24 Werktagen oder umgerechnet 4 Wochen (Vierundzwanzig geteilt durch sechs ist vier).

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Die Pflegekraft haftet deliktisch

Wo gehobelt wird, fliegen Späne, sagt ein altes Sprichwort. Übertragen auf den Pflegeprozess bedeutet das, auch in der Interaktion zwischen Pflegekraft und ihrem zu betreuenden Patienten kann es einmal zu Fehlern kommen. Freilich muss nicht jede kleine Unachtsamkeit gleich in eine konkrete Schädigung des Patienten münden.  Geht es jedoch um größere Summen, sind die Gemüter meist erhitzt und der Rechtsstreit vorprogrammiert. Welchem Haftungsrisiko ist die Pflegekraft nun konkret ausgesetzt?
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